Zum Apfelessig bin ich gekommen, weil ich (wohl auch bedingt durch die Wechseljahre) nachts Schweißausbrüche hatte. Im Netz habe ich gelesen, dass Einreibungen mit Apfelessig helfen sollen. Ich habe mich also morgens und abends damit eingerieben, bis sich mein Mann (relativ bald) über meinen neuen "Duft" wunderte. Ich hatte auch das Gefühl, dass der Geruch die Mücken anzieht, weil ich ständig verstochen war. Ich habe deshalb angefangen, Wasser mit Apfelessig zu trinken. Die Hitzewallungen gingen weg und ich habe zudem festgestellt, dass es mir insgesamt gut tut, regelmäßig diese Getränkemischung zu trinken. Ich wollte wissen, warum das so ist, hab ein bisschen recherchiert und folgendes gefunden:
Apfelessig aktiviert die Verdauung
Der Apfelessig hilft bei der Verdauung, indem er die Bildung von Verdauungssäften anregt und schon allein auf diese Weise die Verdauung verbessert. Ganz besonders die Verdauung von Fetten und Kohlenhydraten wird vom Apfelessig optimiert. In einer Studien bekamen Mäuse 0,51 ml pro Kilogramm Körpergewicht, wodurch sich nicht nur deren Appetit, sondern auch die Gewichtszunahme signifikant reduzierte.Möglicherweise ist dieses hocherwünschte Resultat auf die verdauungsfördernde Wirkung des Apfelessigs zurückzuführen. Eine bessere Verdauung ist schliesslich die Voraussetzung dafür, dass die Nährstoffe optimal verwertet werden und man sich infolgedessen natürlich auch nachhaltiger gesättigt fühlt.
Apfelessig gegen Heisshungerattacken
Andererseits reguliert Apfelessig den Blutzuckerspiegel, verhindert daher Blutzuckerschwankungen und folglich auch Unterzuckerphasen, die sich meist in Form von Heisshungerattacken bemerkbar machen. Heisshungerattacken sind nun wiederum nicht selten dafür verantwortlich, dass man 1. zu schnell, 2. das Falsche und 3. viel zu viel isst. Alle drei Punkte aber führen zu Übergewicht.
Apfelessig unterstützt den Fettabbau
Ein häufig hoher Blutzuckerspiegel führt außerdem allzu oft zu einem chronischen Insulinhoch. Ein hoher Insulinspiegel jedoch hemmt regelrecht den Abbau von Fettgewebe – man bleibt wohlbeleibt und nimmt (trotz vermeintlich eiserner Diät) kein Gramm ab. Sobald ein zu hoher Insulinwert wieder zur Norm zurückfindet, können die Pölsterchen endlich auch wieder schmelzen.
Apfelessig macht satt
Unterstützt werden die genannten Thesen (bessere Sättigung sowie niedrigere Blutzucker- und Insulinspiegel durch Apfelessig) von zahlreichen Studien, u. a. auch in einer schwedischen Untersuchung aus dem Jahr 2005. Die betreffenden Forscher zeigten, dass eine Mahlzeit – wenn sie als Zutat Apfelessig enthielt – nicht nur für ein besseres Sättigungsgefühl sorgte, sondern außerdem sowohl den Blutzucker- als auch den Insulinspiegel signifikant weniger anhob als Mahlzeiten ohne Apfelessig.
Im Sommer ist das Getränk sogar eine wunderbare Erfrischung, wenn man sich erstmal daran gewöhnt hat. MIR geht es jedenfalls so. Quelle: www.zentrum-der-gesundheit.de
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